MMI Glossar - Fachbegriffe aus dem M&A-Bereich |
Das MMI Glossar soll Ihnen helfen, Fachbegriffe aus dem M&A-Bereich leichter zu verstehen bzw. zu erlernen. Um umständliches Wechseln zwischen verschiedenen Medien, Fenstern oder Menüpunkten zu ersparen werden unsere Definitionen und Erläuterungen direkt bei den Fachbegriffen bei Mauszeigerberührung eingeblendet.
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| Es gibt 23 Einträge im Glossar. |
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| Facility | Kredit oder Kreditllinie, im engeren Sinne bezeichnet Facility auch eine Kredittranche im Rahmen eines Kreditvertrages. |
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| Facility Agent | Die Bank, die gegen Zahlung einer Provision (Agency Fee) die Verwaltung eines Konsortialkredits übernimmt. |
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| Factoring | Verkauf einer Forderung an eine Finanzinstitut. |
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| Fairness Opinion | Stellungnahme einer Investmentbank zu der Frage, ob der Preis eines Unternehmens oder Unternehmensteils im Rahmen einer Verschmelzung aus ihrer Sicht gerechtfertigt ist. |
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| Fee Letter | Vereinbarung der Parteien, welche Gebühren für welche Dienstleistungen gezahlt werden. |
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| Financial Assistance | Finanzielle Hilfestellung des zu verkaufenden Unternehmens, das dem Käufer bei der Aufbringung des Kaufpreises hilft. Eine solche Hilfe ist in vielen Rechtsordnungen untersagt (Beispiel: § 71 a Abs. 1 AktG). |
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| Financial Covenants | Bestimmungen in einem Kreditvertrag, die den Kreditnehmer verpflichtet, während der Kreditlaufzeit bestimmte finanzielle Zielvorgaben zu erfüllen. |
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| Financial Debt | Sammelbegriff für alle der Finanzierung eines Unternehmens dienenden Verbindlichkeiten (Debt). |
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| Financial Due Diligence | Zur Vorbereitung eines Unternehmenskaufes vorgenommene Prüfung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Zielunternehmens durch den potenziellen Käufer. Zumeist führt eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft diese Due Diligence durch. |
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| Financial Investor | Investor, der in ein Zielunternehmen zum Zwecke der Finanzlage investiert. Damit unterscheidet sich der Finanzinvestor vom strategischen Investor, der mit dem Unternehmenskauf geschäftspolitische Ziele verfolgt. |
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| Financial Round | Die Finanzierung von Venture Capital-Investments erfolgt in so genannten Financial Rounds. Nach der ersten Finanzierungsrunde, in der ein Start-up mit erstem Venture Capital ausgestattet wird, erfolgen weitere Finanzierungsrunden zur Finanzierung seines Wachstums. |
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| Financial Statements | Amerikanische Bezeichnung für den Jahresabschluss oder Zwischenabschluss eines Unternehmens. |
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| Financing-out | Bezeichnung für einen vertraglichen Finanzierungsvorbehalt. In Unternehmenskaufverträgen ist es möglich ein Financing-out zu vereinbaren. Demnach kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten, wenn es ihm nicht gelingt, die für die Fremdfinanzierung des Kaufpreises erforderlichen Darlehensmittel zu bekommen. |
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| First Demand Guarantee | Garantie auf erstes Anfordern. Wird jemand aus einer First Demand Guarantee in Anspruch genommen, so muss er sofort zahlen und darf die Zahlung nicht mit dem Argument verweigern, dass der Garantiefall gar nicht eingetreten sei. Diese Frage wird dann in einem Rückzahlungsprozess geklärt. |
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| Fixes Assets | Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, also langfristig zur Verfügung stehende Wirtschaftsgüter. Beispiele dafür sind Maschinen und Grundstücke. Gegenbegriff sind Current Assets, das heißt Umlaufvermögen. |
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| Flow-to-Equity | Teil des Cash-Flows eines Unternehmens, der an die Eigenkapitalgeber des Unternehmens fließt. |
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| Framework Agreement | Rahmenvertrag, der Regelungen erhält, die für mehrere Verträge gelten sollen. |
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| Free Cash Flow | Teil des Cash Flows, der dem Unternehmen zur Verfügung steht, nachdem man die notwendigen Investitionen (Capital Expenditure) und Veränderungen des Betriebskapital (Working Capital) abzieht. Dieser Teil ist maßgeblich für die Unternehmenswertberechnung (Enterprise Value) mittels des Dicounted Cash Flow-Verfahrens. |
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| Free Float | Streubesitz von Aktien, also der Anteil der Aktien, der sich nicht in Besitz von Großanlegern befindet und damit frei handelbar ist. |
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| Freeze-out | Instrument, um Minderheitsaktionäre aus der Gesellschaft zu drängen. Dies geschieht nicht durch Inanspruchnahme einer gesetzlichen Ausschlussmöglichkeit (Squeeze-out), sondern durch Ausüben von Druck auf die Minderheitsaktionäre, etwa durch unterbleibende Dividendenausschüttung. |
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