MMI Glossar - Fachbegriffe aus dem M&A-Bereich |
Das MMI Glossar soll Ihnen helfen, Fachbegriffe aus dem M&A-Bereich leichter zu verstehen bzw. zu erlernen. Um umständliches Wechseln zwischen verschiedenen Medien, Fenstern oder Menüpunkten zu ersparen werden unsere Definitionen und Erläuterungen direkt bei den Fachbegriffen bei Mauszeigerberührung eingeblendet.
Falls Sie mehr über das Prinzip erfahren oder beim Verfassen helfen wollen können Sie uns gerne eine Mail an info@merger-mi.de schreiben.
|
|
Sie können hier die Suche nach Einträgen starten(Wildcards erlaubt). |
|
Begriff hinzufügen |
|
| D |
| Es gibt 43 Einträge im Glossar. |
| Seiten: 1 2 3 » |
| Data Room | Raum, in dem das Zielunternehmen dem potenziellen Käufer Unternehmensinformationen zur Verfügung stellt. Diese werden vom Kaufinteressenten im Rahmen einer Unternehmensprüfung (Due Diligence) geprüft und ausgewertet. Der Data Room kann aufgeteilt werden in einen physischen Datenraum, in dem die Unterlagen in Ordnen gesammelt wurden und einen elektronischen Datenraum, bei dem die relevanten Informationen mit Hilfe des Internets oder Datenträgern zur Verfügung gestellt werden. |
| | |
| Data Room Index | Verzeichnis aller in einem Data Room befindlichen Dokumente. |
| | |
| Data Room Rules | Verhaltensregeln, die der Verkäufer aufstellt, um den Zugang und die Benutzung des Data Rooms zu regeln. Ein Teil dieser Regeln ist beispielsweise die Frage nach Verwendung elektronischer Hilfsmittel im Datenraum. |
| | |
| DCF-Verfahren | Abkürzung für das Discounted Cash Flow-Verfahren. |
| | |
| De Minimis | Wertuntergrenze, bei deren Unterschreitung eine Vertragspartei keine Ansprüche aus dem Vertrag geltend machen darf. Eine De Minimis-Regelung wird häufig in Unternehmenskaufverträgen vereinbart um zu verhindern, dass eine Vertragspartei Ansprüche verfolgt, die minimal sind in Relation zum Gesamtvolumen des Vertrages. |
| | |
| Debenture | Englische Bezeichnung für eine Schuldverschreibung zur mittel- und langfristigen Finanzierung. |
| | |
| Debt | Sämtliche Verbindlichkeiten eines Unternehmens oder einer Person. Zu den Verbindlichkeiten zählen sowohl die Finanzverbindlichkeiten (Financial Dept) als auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten, die zum Nettobetriebskapital (Net Working Capital) zählen. Der Begriff wird im Finanzbereich auch häufig aus der Gläubigerperspektive heraus verwendet. Er bezeichnet also Finanzanlagen in Form von Darlehen und weiteren Fremdfinanzierungsmitteln. |
| | |
| Debt Capacity | Fähigkeit des Zielunternehmens, bei einem fremdfinanzierten Unternehmenskauf (Leveraged Buy-out), die durch die Fremdfinanzierung bewirkte Verschuldung zu tragen. Die Debt Capacity wird mit der Kennziffer Debt-to-EBITDA erfasst. |
| | |
| Debt Pushdown | Nach Vollzug des Kaufvertrags verlagert der Unternehmenskäufer die zur Kaufpreisfinanzierung aufgenommenen Kredite auf die erworbenen Gesellschaften. Der Debt Pushdown wird häufig aus steuerlichen Gründen durchgeführt, da so die für die Kredite anfallenden Zinsaufwendungen steuermindernd mit den Gewinnen der erworbenen Gesellschaft verrechnet werden können. |
| | |
| Debt-to-EBITDA | Diese Kennziffer beschreibt die Debt Capacity eines Unternehmens. Um die Kennzahl zu berechnen setzt man das Fremdkapital eines Unternehmens ins Verhältnis zum EBITDA. |
| | |
| Debt-to-Equity Swap | Tausch eines Darlehensanspruchs gegen Eigenkapital am Schuldnerunternehmen. |
| | |
| Deductible | Freibetrag, der von den Gewährleistungsansprüchen des Unternehmenskäufers abgezogen wird. Der Deductible soll verhindern, dass der Käufer nach kleinsten Gewährleistungstatbeständen sucht. Den Gegensatz zum Deductible bildet der Basket, bei dem der Verkäufer den vollen Schaden ersetzt bekommt, sobald ein vertraglich fixierter Schwellenwert (Threshold) erreicht wurde. |
| | |
| Deemed Knowledge | Kenntnis einer Person, die sie unter Heranziehung eines bestimmten Sorgfaltmaßes haben sollte. Im Rahmen von Unternehmenskäufen ist es häufig ein Streitpunkt, ob eine gewährleistungsbegründete Kenntnis des Verkäufers nur bei dessen tatsächlichem Wissen oder auch bei einer Deemed Knowledge vorliegt. |
| | |
| Default | Sachverhalt, der eine Vertragsstörung darstellt und der in Kombination zu weiteren vertraglich vereinbarten Umständen, wie beispielsweise dem fruchtlosen Ablaufen einer Frist, zu einem Kündigungsfall (Event of Default) führt. |
| | |
| Default Margin | Vereinbarte, erhöhte Zinsmarge (Margin), welche statt der vereinbarten Zinsmarge bei Eintreten eines Defaults zur Anwendung kommt. |
| | |
| Defeasance | Methode zur Reduzierung von Verbindlichkeiten. Dabei übernimmt ein Dritter gegen ein Entgelt in Höhe des diskontierten Rückzahlungsbetrages die Verbindlichkeiten. |
| | |
| Deferred Compensation | Gestundete Gegenleistung, wie beispielsweise ein Teil eines Kaufpreises, der erst nach einer gewissen Frist nach Vertragserfüllung bezahlt wird (Deferred Purchase Price). |
| | |
| Deffered Purchase Price | Der Teil des Kaufpreises im Rahmen eines Unternehmenskaufes, den der Käufer nicht gleich beim Closing, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt zahlen muss. |
| | |
| Delisting | Bezeichnet den Rückzug einer börsennotierten Aktie vom amtlichen oder geregelten Börsenhandel. |
| | |
| Depreciation | Abschreibungen auf materielle Wirtschaftsgüter. |
| | |
|
|
Definition |