MMI Glossar - Fachbegriffe aus dem M&A-Bereich |
Das MMI Glossar soll Ihnen helfen, Fachbegriffe aus dem M&A-Bereich leichter zu verstehen bzw. zu erlernen. Um umständliches Wechseln zwischen verschiedenen Medien, Fenstern oder Menüpunkten zu ersparen werden unsere Definitionen und Erläuterungen direkt bei den Fachbegriffen bei Mauszeigerberührung eingeblendet.
Falls Sie mehr über das Prinzip erfahren oder beim Verfassen helfen wollen können Sie uns gerne eine Mail an info@merger-mi.de schreiben.
|
|
Sie können hier die Suche nach Einträgen starten(Wildcards erlaubt). |
|
Begriff hinzufügen |
|
| C |
| Es gibt 88 Einträge im Glossar. |
| Seiten: 1 2 3 4 5 » |
| Call oder Call Option | Bezeichnet das Recht, einen Bezugswert, etwa Anleihen oder Aktien eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraumes oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem vorher vereinbarten Ausübungspreis zu erwerben. |
| | |
| Cap | Je nach Bereich kann Cap vielfältige Bedeutungen haben:In einem Unternehmenskaufvertrag: Höchstbetrag, für den der Verkäufer gegenüber dem Käufer für Gewährleistungsansprüche haftet.In einer Mandatsvereinbarung mit einer Anwaltskanzlei, Investmentbank oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: Begrenzung des Honorarvolumens nach oben.Zinsen: Maximaler Zinssatz, den die variablen Zinsen erreichen können. |
| | |
| Capacity Option | Förmliche, schriftliche Erklärung über die Rechts- und Geschäftsfähigkeit einer Vertragspartei. |
| | |
| CAPEX | Abkürzung für Capital Expenditures. |
| | |
| Capital Distribution | Gesellschaftsvermögen, das an die Gesellschafter ausgezahlt wird, ohne dass es sich dabei um die Verteilung des Jahresüberschusses oder Bilanzgewinn handelt. Die Zahlung erfolgt daher aus der Substanz des Unternehmens. In Unternehmenskaufverträgen ist es üblich, dass sich der Verkäufer verpflichtet, im Zeitraum zwischen Signing und Closing keine derartigen Ausschüttungen vorzunehmen. |
| | |
| Capital Employed | Das in einem Unternehmen eingesetzte Investitionskapital. Das Capital Employed errechnet sich aus der Summe von Fixed Assets und Current Assets abzüglich der Current Liabilities. |
| | |
| Capital Expenditures | Ausgaben für Investitionen in das Anlafevermögen (Fixed Assets). Im Rahmen der Unternehmensbewertung wird der Free Cash Flow ermittelt, indem vom Cash Flow die Capital Expenditures abgezogen werden. |
| | |
| Capital Gain | Gewinn, der bei Veräußerungen von Unternehmensbeteiligungen oder sonstigen Wirtschaftsgütern entsteht. Capital Gain ist der Veräußerungsgewinn abzüglich Anschaffungskosten bzw. Buchwert und Veräußerungskosten. |
| | |
| Capital Lease | Beim Capital Lease, zu Deutsch Finanzierungsleasing, vermietet der Leasinggeber den Leasing-Gegenstand über dessen gesamte Lebensdauer an den Leasingnehmer. |
| | |
| Capital Stock | Nominalkapital bzw. Stamm- oder Grundkapital einer Gesellschaft. Der Capital Stock wird auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Wichtig ist die Unterscheidung zum Eigenkapital (Equitiy): Das Eigenkapital enthält neben dem Nominalkapital auch Gewinnrücklagen und Aufgelder. |
| | |
| Capital under Management | Kapitalsumme, die einem Privat Equity Fund für Investitionszwecke zur Verfügung steht. |
| | |
| Captive | Kurzform für Captive Company. |
| | |
| Captive Company | Eine Gesellschaft, die einem Konzern angehört, jedoch eigentlich konzernfremde Aufgaben übernimmt. Ein Beispiel hierfür sind konzerneigene Versicherungsgesellschaften. |
| | |
| Captive Fund | Ein Private Equity oder Venture Capital Fund, der zu einem Konzern gehört und überwiegend Gelder dieses Konzerns investiert. |
| | |
| Captive Insurance Company | Eine Versicherungsgesellschaft, welche nicht zu einem Versicherungskonzern gehört und die Aufgaben hat, Risiken des Konzerns zu versichern. |
| | |
| Carried Interest | Besonderes Vergütungselement für Manager eines Private Equity oder Venture Capital Funds. Dieser Vergütungsbestandteil besteht aus einem Anteil an den von den Fonds erzielten Gewinnen. |
| | |
| Carve-out | Ausgliederung eines Unternehmensanteils zu einer rechtlich selbständigen Einheit. Im Regelfall bleibt die Muttergesellschaft zunächst Alleingesellschafterin des ausgegliederten Unternehmensbereiches. Häufig wird ein Carve-out als Vorbereitung für eine Veräußerung oder einen Börsengang gesehen. |
| | |
| Cash | Liquide Mittel eines Unternehmens. |
| | |
| Cash Flow | Der Cash Flow beschreibt welchen Betrag an liquiden Mitteln einem Unternehmen innerhalb eines Abrechnungszeitraums per Saldo zufließt. Der Cash Flow errechnet sich wie folgt:Jahresüberschuss+/- Abschreibungen/ Zuschreibungen auf das Anlagevermögen+/- Erhöhung/Verminderung der langfristigen Rückstellungen+/- sonstige liquiditätsneutrale Aufwendungen oder ErträgeDer Cash Flow wird für die Unternehmensbewertung nach dem Discounted Cash Flow-Verfahren herangezogen. |
| | |
| Cash Free/Dept Free | Wird eine Kaufpreisindikation mit der Qualifikation abgegeben, sie erfolge auf Basis Cash Free/Debt Free, so meint dies, dass das der Kaufpreis ist, der zu zahlen wäre, wenn das Unternehmen weder Barmittel (Cash) noch Finanzverbindlichkeiten (Financial Debt) hätte. |
| | |
|
|
Definition |