M&A Glossar
MMI Glossar - Fachbegriffe aus dem M&A-Bereich
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Begriff Glossar
Institutional InvestorIm Gegensatz zu strategischen Investoren sind institutionelle Investoren reine Kapitalanleger, die ihr Kapital möglichst gewinnbringend in Unternehmen investieren. Beispiele für solche Investoren sind Banken, Private Equity Funds oder große Vermögensverwaltungen. In vielen Ländern genießen solche Investoren im Rahmen kapitalmarktrechtlicher Vorschriften weniger Schutz als Privatanleger, da man bei ihnen von einem größeren Wissensstand ausgeht.
 
Intangible AssetsKurzform: Intangibles. Unkörperliche Wirtschaftgüter wie beispielsweise Beteiligungen oder gewerbliche Schutzrechte (Intellectual Property). Das Gegenstück sind Tangible Assets.
 
Intellectual PropertySammelbegriff für Gewerbliche Schutzrechte, wie Patente, Gebrauchsmuster, Marken, Geschmacksmuster sowie Urheberrechte, Softwarerechte, Namensrechte und ähnliche Schutzrechte.
 
Intercreditor AgreementVertrag, der bei einer Finanzierung mit mehreren Kreditgebern die Beziehung der Kreditgeber untereinander regelt und den Rang ihrer Ansprüche gegenüber dem Kreditnehmer bestimmt.
 
Interest MarginZinsaufschlag, den der Darlehensgeber auf den Refinanzierungszinssatz erhält.
 
Internal Rate of ReturnDer Diskontierungssatz, der auf die aus der Investition erwarteten Cash Flows angewandt wird, damit die Net Present Value der Investition Null ergibt. Somit misst die Internal Rate of Return den Erfolg, ausgedrückt als Prozentsatz der Investiton, die das Unternehmen erhalten würde, wenn es in sich selbst investieren würde.
 
International Accounting StandardsAbkürzung: IAS. Regelwerk zur weltweiten Harmonisierung der Bilanzierung und Rechnungslegung. Sie wurde im Zeitraum von 1973 bis 2001 vom International Accounting Standards Commitee (IASC) herausgegeben. Es werden keine neuen Standards unter dieser Bezeichnung herausgegeben. Die bestehenden Standards sind jedoch noch immer gültig.
 
International Financial Reporting StandaAbkürzung: IFRS. Diese Standards zur Bilanzierung und Rechnungslegung werden seit 2001 vom International Accounting Standards Commitee (IASC) herausgegeben. Viele Statten, darunter auch die Staaten der Europäischen Union haben sich entschlossen, die IFRS zu übernehmen. So müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der EU ihre konsolidierten Jahresabschlüsse grundsätzlich nach IFRS erstellen.
 
International Securities IdentificationAbkürzung: ISIN. Zwölfstellige Bachstaben-Zahlen-Kombination zur eindeutigen identifizierung von Wertpaieren aller Art.
 
Investment CommitteeDas Investment Committee eines Unternehmens berät die Geschäftsführung bei allen Fragen, welche Investitionsgeschäfte, Geschäftserweiterung und Investitionspolitik betreffen. In einer Aktiengesellschaft besetzt dieses Gremium in der Regel Mitglieder des Aufsichtsrats.
 
Investment GradeBewertung der Bonität des Schuldners als „(noch) nicht spekulativ“. Dieser Bewertung geht einer formellen Bewertung durch eine Rating Agentur voraus und entspricht einer Bonitätseinstufung von mindestens „BBB“ beziehungsweise „Baa3“.
 
Investment ManagerMitarbeiter eines Private Equity- oder Venture Capital-Hauses, der Investitionen ausfindig macht und diese verwaltet.
 
InvestmentbankBank, welche sich auf die Beratung von Kunden bei Unternehmenskäufen und –Übernahmen, Börsengängen und  sonstigen Kapitalmarktgeschäften spezialisiert hat. Umgangssprachlich werde heute auch häufig Beratungsunternehmen, die über keine Banklizenz verfügen, Investmentbanken genannt.
 
Investor RelationsKommunikation eines börsennotierten Unternehmens mit seinen gegenwärtigen oder zukünftigen Kapitalgebern.
 
IPOAbkürzung für Initial Public Offering.
 
IRRAbkürzung für Internal Rate of Return.
 
ISINAbkürzung für International Securities Identification Number.
 
IssuerEmittent von Wertpapieren.
 
Joint and Several LiabilityGesamtschuldnerische Haftung mehrerer Parteien für eine Verbindlichkeiten.
 
Joint VentureGemeinschaftsunternehmen, an dem mindestens zwei Gesellschafter oder Gesellschaften Eigenkapitalanteile halten. Dient in der Regel langfristiger strategischer Partnerschaft.
 


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